Impruneta
Schon in der etruskischen und römischen Epoche bewohnt, wurde Impruneta im Mittelalter den politischen und wirtschaftlichen Veränderungen des nahe gelegenen Florenz angegliedert. Das wahre Zentrum – das Triebwerk – der imprunetischen Gemeinschaft war die Pfarrkirche der S. Maria, gegründet im Jahr 1060, welche in kurzer Zeit ein wichtiges Marienheiligtum darstellte. Die Pfarrkirche, die ursprünglich in romanischem Stil errichtet worden war, erlitt im Verlaufe der Jahrhunderte derart viele bauliche Veränderungen, dass heute lediglich die Krypta original erhalten ist, während die Kirche an sich einen nüchternen Renaissance-Aspekt aufweist. Der Madonnenkult von Impruneta hat im Verlauf der Jahrhunderte die Anhäufung von Gaben und ex-voto begünstigt, die heute im Museum der Heiligen Kunst in der Nähe der Kirche aufbewahrt sind.






